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Instagram – Foto sharing oder Drogen selling?

Die meisten von uns nutzen mittlerweile Instagram als Plattform, um Schnappschüsse und Urlaubfotos in ihrer Social Community zu teilen. Das hat auch Facebook realisiert und 2012 Intragram für 1 Milliarde US Dollar übernommen. Schöne heile Social Media Welt könnte man jetzt denken, alles wächst zusammen, alles kann überall und mit jedem geteilt werden. Von wegen!

So kreativ wie die Instagram– und Facebook Gründer ist mitunter auch ein anderes Klientel von Leuten. Eine enorme Anzahl von Kleinkriminellen hat die Foto-Sharing-Plattform für sich entdeckt und nutzt sie für illegale Drogengeschäfte.

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Mit einer gezielten Keyword-Suche sind schnell explizite Bilder von kleinen grünen Päckchen gefunden. Dankenswerter Weise ist dann in den Kommentaren genau beschrieben, wie der Deal abgewickelt werden kann. Instagram selber übernimmt keine Verantwortung dafür und beruft sich schlicht auf seine Community Regeln. Darin steht sinngemäß geschrieben, dass User keine illegalen Geschäfte tätigen dürfen und sich an bestehende Gesetze halten sollen, ansonsten könnte ihr Zugang gelöscht werden. Allerdings würde das auch nur passieren, wenn solch ein Vorfall von anderen Nutzern gemeldet wird.

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So sehr die Kleinkriminellen auch kreativ sind, clever scheinen sie nicht alle zu sein. Vor einigen Wochen wurde eine Frau aus Florida anhand der geposteten Fotos ihrer Weed-Farm überführt, da ein Polizist das Gebäude aus seiner Nachbarschaft wiedererkannt hat. Sie kann immerhin jetzt Fotos aus ihrer schönen Zelle mit ihrer Instagram Community teilen… Wir sind gespannt, wie die Bilderplattform in Zukunft noch genutzt wird!