1817 Views |  Like

Pinterest – Wenn ein Bild mehr als 1000 Worte sagt

Eine kleine Einführung und wie man mehr Follower bekommt

Vor kurzen bin ich zufällig durch einen Artikel von Mashable auf Pinterest gestoßen. Eine Plattform auf der man Bilder hochladenkann. Die Plattform existiert erst seit 2011 aber hat es geschafft innerhalb von nur einen halben Jahr Millionen neue Nutzer zu generieren.

Das TIME Magazine wählte Pinterest unter die 50 besten Websites des Jahres.  Das Prinzip ist ähnlich wie bei Twitter, erinnert mich aber auch teilweise an Tumblr. Jeder User hat ein Profil mit verschiedenen Pinnwänden, sogenannte „Boards“, in die er seine Bilder („Pins“) oder auch Videos einordnen kann nach Themen. Hier stehen 32 verschiedene Kategorien zur Verfügung. Wenn dem Nutzer beim rumsurfen ein Bild auf einer Homepage gefällt, kann er es ganz einfach an eine seiner Pinnwände „pinnen“ oder sich einfach bei anderen Usern Inspiration holen und deren Bilder „repinnen“.

Mittlerweile sind schon viele Unternehmen auf Pinterest angesiedelt. Für sie ist es eine gute kostenlose Werbemöglichkeit, wo sie ihre Produkte platzieren können. Von
Modelabels (Gap), über Technikmagazine (Mashable) bis hin zur Nahrungsmittelindustrie (Whole Foods) findet der User alles, was das Herz begehrt.

Schon wieder eine neue Plattform. Was bringt mir das Ganze?

Ich nutze Pinterest für neue Inspirationen. Immer wenn ich durch das Internet surfe und auf ein tolles Bild stoße muss ich es nicht auf meinem Rechner abspeichern,
sondern hab es nach wenigen Mausklicks gepinnt. Egal ob es um Ideen für neue Wohnungseinrichtung, leckere Rezepte, schicke Partydekoration, stylische Outfits oder Reisezielpläne. Alles ist auf einer Plattform abgelegt.

Wie bekomme ich neue Follower?

  1. Sprache: Da die meisten User von Pinterest momentan aus den USA kommen, macht es mehr Sinn die Boards und Pins auf Englisch zu betiteln. Denn ansonsten können andere User deine Pins schlechter finden.
  2. Content: Wichtig ist bei Social Media Kanälen vor allem der Inhalt, den man hoch lädt. Nur Bilder repinnen hilft dir leider nicht. Also nutze ruhig den „Pin it“-Button in deinem Browser.
  3. Qualität: Auch hier zählt: Qualität vor Quantität. Überleg dir gut, was du hochlädst und pinne nicht einfach irgendwelche Bilder, nur damit deine Pinnwände voller aussehen.
  4. Regelmäßigkeit: Wenn du kaum Bilder hochlädst, darfst du nicht erwarten, dass du mehr Follower bekommst. Sieh zu, dass du ab und mal was pinst. Aber übertreib es auch nicht, denn nichts nervt andere User mehr, als wenn man alle paar Minuten wieder was Neues postet.
  5. Boards: Sei kreativ und gebe deinen Pinnwänden interessante Namen. Nenne bspw. dein Board nicht „Food“, sondern „Delicious Food“.
  6. Community: Werde ein Teil der Community, mach auf dich aufmerksam, indem du auch andere Bilder likes.
  7. Social Media: Nutz deine anderen sozialen Netzwerke und verlinke dein Pinterest Profil. Auf der Pinterest Homepage findest du “Follow Buttons”, die du auf deiner Homepage oder Blog einbetten kannst:Follow Me on PinterestFollow Me on PinterestFollow Me on PinterestFollow Me on Pinterest
  8. Self Promotion: Es ist absolut in Ordnung, wenn du Bilder von deinem Blog oder Homepage pinst!

Welche Regeln gibt es?
Es gibt keine bestimmten Regeln die du befolgen musst, um popular zu werden. Aber wichtig ist, dass du fair bist gegenüber anderen Usern. Gib die Quellen der Bilder an und lade keine Bilder hoch, die dir nicht gehören!

Fazit
Zusammengefasst ist Pinterest eine neue tolle Möglichkeit, um schöne Impressionen aus der Onlinewelt in Erinnerung zu behalten. Egal ob man es privat oder beruflich nutzt, es geht nicht darum viele Follower zu bekommen – was aber ein schöner
Nebeneffekt ist –, sondern wichtig ist dass man beim ganzen „Pinnen“ den
Spaßfaktor nicht verliert. Denn der sollte noch im Vordergrund bleiben!

Ich freue mich über mehr Profi-Tipps und Erfahrungsberichte von euch. Falls ihr noch andere Fragen habt oder eine Einladung benötigt, schreibt dies einfach im Kommentar rein!

Also in dem Sinne, viel Spaß beim „Pinnen“